Industriekultur - Museen Phantechnikum Wismar

Das Phantechnikum in Wismar verknüpft die Technikgeschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern geschickt mit technischem Basiswissen. 

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Das Phantechnikum in Wismar verknüpft die Technikgeschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern geschickt mit technischem Basiswissen. Nicht zuletzt eine atmosphärisch reizvolle Gestaltung und Experimentierstationen sorgen dafür, dass jeder Besucher damit auch etwas anfangen kann. Hervorgegangen ist das 2012 eröffnete Phantechnikum aus dem in Schwerin ansässigen Technischen Landesmuseum.

Thematisch orientiert sich das Museum an den Elementen Luft, Wasser, Erde und Feuer. In der Abteilung „Wasser“ geht es um Schiffbau und Schiffsantriebe, um Wasserturbinen und -mühlen, um Schleusenbau und Küstenschutz. Erinnert wird an die Ostseesturmflut 1872 ebenso wie an die großen Werften des Landes. Die Abteilung mit Schiffsantrieben – unter anderem mit Voith-Schneider-Propeller und Wagner-Hochdruck-Dampfturbine – zeigt eindrucksvolle Exponate. Einen Zugang zur Technik bieten auch die Erfinder des Landes. So stammt der wegen seiner Talsperren und Wasserturm-Behälter bedeutende Ingenieur Otto Intze aus Laage, der Erfinder des Helmtauchanzuges (etwa 1805), Peter Kreeft, aus Barth und der Entwickler eines erfolgreichen Echolotes (Patent 1913), Alexander Behm, aus Sternberg.

Ort: Zum Festplatz 3, 23966 Wismar

Informationen / Öffnungszeiten
http://www.phantechnikum.de
Geöffnet täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, im Juli und August von 10 bis 18 Uhr.

Kontakt:
Phantechnikum Technisches Landesmuseum
Postfach 1122, 23951 Wismar
Tel. 0 38 41 / 25 78 11
E-Mail: info@phantechnikum.de

Kurzprofil:
Typ: Technikmuseum
Themen: Technikgeschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Gründung: 1961 in Schwerin als Polytechnisches Museum, 2012 in Wismar neu eröffnet
Gebäude: Kasernengebäude von 1936

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