Presseinformation Eröffnung der Park & Ride und Bike & Ride Anlagen in Prisdorf

Die acht schleswig-holsteinischen Kommunen Brokstedt, Meldorf, Müssen, Neumünster,
Pönitz, Prisdorf, Schwarzenbek und Lübeck/Travemünde in der Metropolregion Hamburg haben sich unter Federführung der Gemeinde Prisdorf zusammengeschlossen, mit dem Ziel, funktional hochwertige Park & Ride und Bike & Ride Anlagen für die Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen. Das große Potenzial dieser Mobilitätsangebote liegt in der Möglichkeit der Kombination des motorisierten Individualverkehrs und des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.

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Die acht schleswig-holsteinischen Kommunen Brokstedt, Meldorf, Müssen, Neumünster,

Pönitz, Prisdorf, Schwarzenbek und Lübeck/Travemünde in der Metropolregion Hamburg haben sich unter Federführung der Gemeinde Prisdorf zusammengeschlossen, mit dem Ziel, funktional hochwertige Park & Ride und Bike & Ride Anlagen für die Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen. Das große Potenzial dieser Mobilitätsangebote liegt in der Möglichkeit der Kombination des motorisierten Individualverkehrs und des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs.

 

Die ungebrochene Dominanz des vorhandenen motorisierten Individualverkehrs führt schon jetzt zu enormen verkehrstechnischen Problemen und Umweltbelastungen. Für die Zukunft ist nicht davon auszugehen, dass die Entwicklung perspektivisch rückläufig sein wird. So ist gerade vor dem Hintergrund steigender Umweltbelastungen aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens, die Diskussion von Alternativen wichtig. Erklärtes Ziel der Gemeinde Prisdorf ist es, die Attraktivität des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs zu steigern und den Individualverkehr weiter zu verringern.

 

Der Bahnhof in Prisdorf befindet sich im Ortszentrum der Gemeinde und ist Bestandteil der Bahnstrecke von Hamburg nach Kiel mit täglich mehr als 650 Ein- und Aussteigern. Viele von ihnen kommen aus der Region mit dem eigenen PKW. Im gesamten Umfeld der Bahnhofsanlage war bislang ein eher ungeordnetes Parken durch fehlende Stellplätze leider das tägliche Bild. Die notwendige Verkehrssicherheit war durch diesen Zustand nicht mehr gegeben.

 

Ziel des Projektes ist es, das bisherige Angebot an Parkplätzen um 80 neue PKW-Stellplätze – davon zwei behindertengerechte – im Umfeld des Bahnhofes zu erweitern, um so den vorhandenen Bedarf decken zu können. Das gesamte Bahnhofsumland erfährt so eine Aufwertung, die zu einer Erhöhung der Attraktivität des Prisdorfer Bahnhofs beiträgt.

 

Besonders an diesem Projekt ist, dass über eine gemeinsame Ausschreibung der Bauleistungen unter Federführung der NAH.SH die Herstellungskosten gegenüber einer Einzelplanung und –Vergabe pro Standort geringer ausfallen. Es ist durch die Zusammenarbeit gelungen, einen Hersteller für den Bike & Ride-Standardtyp mit Überdachung und Sammelschließanlagen zu finden, der auch nach Abschluss des jetzigen Bike & Ride-Programms an weiteren Standorten der Metropolregion Hamburg in Modulbauweise gebaut werden kann. Durch die Einrichtung von Ladeinfrastruktur in der Bike & Ride-Anlage wird zudem die e-Mobilität gestärkt.

 

In die Anlagen wurden etwa 1,5 Mio Euro investiert, die aus Eigenmitteln, Zuwendungen der NAH.SH/LVS sowie mit Mitteln aus der Metropolregion Hamburg finanziert wurden.

 

Die Metropolregion Hamburg fokussiert ihre Kräfte auf Bereiche, deren Entwicklung der ganzen Region zu Gute kommt. Die Mobilität der Menschen spielt dabei eine wesentliche Rolle. Projekte zur Verbesserung der Situation für Pendler sind wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg. Park & Ride und Bike & Ride Anlagen dienen als Teil dessen dazu, den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken und Umweltbelastungen zu verringern. Im Förderfonds der Metropolregion Hamburg gehen knapp 250.000 € für den Bau der Park & Ride und Bike & Ride Anlagen an die Gemeinde Prisdorf. Das unterstreicht auch überregional die Wichtigkeit dieser Maßnahme.

 

Die Planung beinhaltet den Neubau der Fahrbahn- und Parkflächen, der Entwässerungsanlagen, Gehweganlagen, Bepflanzung sowie Beleuchtungs- und Ausstattungselemente.

 

​​​​​​​Rückfragen unter:

Metropolregion Hamburg
Marion Köhler
Pressesprecherin
Tel.: +49(0)40 42841 2604
E-Mail: presse@metropolregion.hamburg.de
www.metropolregion.hamburg.de