Mobilität 1. Spatenstich für neuen ZOB am Bahnhof Ludwigslust

Der Zentrale Omnibusbahnhof in Ludwigslust wird neu gestaltet. Ziel ist es, den Nahverkehr auf der Straße und der Schiene besser zur verknüpfen und ein modernes und barrierefreies Bahnhofsumfeld zu gestalten. Die Metropolregion Hamburg fördert dieses Vorhaben mit 220.000 Euro.

1. Spatenstich für neuen ZOB am Bahnhof Ludwigslust (v. l. n. r.):  Christian Pegel / Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern, Reinhard Mach / Bürgermeister Ludwigslust, Helmut Schapper / Präsident der Stadtvertretung, Dr. Heiko Geue / Chef der Staatskanzlei und Oliver Mau / Metropolregion Hamburg

1. Spatenstich für neuen ZOB am Bahnhof Ludwigslust

Die Stadt Ludwigslust gestaltet das Umfeld ihres Bahnhofs um. Nun ist der Zentralen Omnibusbahnhof an der Reihe. Kernziel ist, die Infrastruktur den heutigen Anforderungen anzupassen und so den Nahverkehr auf der Straße und der Schiene besser zur verknüpfen. Dazu Bürgermeister Reinhard Mach: „Unsere Stadtvertretung hat 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Schon jetzt führt die Anzahl des motorisierten Individualverkehrs zu starken Belastungen. Vor dem Hintergrund steigender Umweltbelastungen ist die Diskussion um Alternativen wichtig. Mit diesem Projekt fokussieren wir unsere Bemühungen für eine noch stärkere Nutzung des ÖPNV und des Bahnverkehrs. “

Geplant sind die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen und eine bessere Anbindung des ZOB an das vorhandene Schienen- und Straßennetz. Auch sollen attraktivere Aufenthalts-, Grün- und Warteflächen geschaffen werden. Für Pendler wird das Stellplatzangebot für PKW und Fahrräder erweitert und um einen überdachten Wartebereich ergänzt. Die Bushaltestellen werden so ausgestattet, dass perspektivisch Ladesäulen für E-Busse installiert werden können. Die Ausstattung umfasst: Fünf ÖPNV-Bushaltestellen plus zwei für den Schienenersatzverkehr sowie zwei für Ruf-Busse, acht PKW-Stellplätze plus drei Taxistellplätze sowie 24 Fahrradständer für maximal 48 Fahrräder.

Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt circa 3,1 Millionen Euro. Die Metropolregion Hamburg fördert dieses Vorhaben mit 220.000 Euro. Dazu Oliver Mau, Stellvertretender Geschäftsstellenleiter der Metropolregion Hamburg, anlässlich des ersten Spatenstichs: „Die Metropolregion Hamburg setzt sich für eine verbesserte Erreichbarkeit der einzelnen Teilräume ein. Die Mobilität der Menschen spielt eine wesentliche Rolle. Projekte zur Verbesserung der Situation für Pendlerinnen und Pendler sind wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg. Park+Ride Anlagen dienen als Teil dessen dazu, den Öffentlichen Personennahverkehr zu stärken und Umweltbelastungen zu verringern.“

Täglich nutzen etwa 2.500 Pendlerinnen und Pendler den Bahnhof Ludwigslust. Durch die Anbindung an den Fernverkehr sind sie mit dem ICE in unter einer Stunde in Hamburg. Ebenso wichtig ist die Anbindung nach Norden. Reisende sind in einer halben Stunde in Schwerin und nach einer Stunde in Wismar. Auch nutzen viele Familien, Ausflügler und Touristen die zahlreichen Verbindungen, um an die Ostsee zu fahren oder Kulturveranstaltungen in den größeren Zentren zu besuchen.“

 

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