Industriekultur - Fabriken Eisengießerei Carlshütte

Eisengießerei und Park in Büdelsdorf gehen auf die 1827 gegründete Carlshütte zurück. Nun gibt es hier eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst: die Nord Art.

1 / 1

Tage der Industriekultur 2013, Programm, Festival, Häfen, Wasser, Elbe, Schiffe, Kanäle, Schleusen, Fabriken, Museen, Technikgeschichte, Metropolregion Hamburg, Tourismus

Die Nord-Art in Büdelsdorf gehört zu den größten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa. Seit 1997 präsentieren Künstler aus aller Welt ihre Werke in der Eisengießerei der Carlshütte und dem benachbarten Park. Das Gelände bietet viel Platz und dient einem Gesamtkunstwerk: Hier entwickelt die Kunst im Zusammenspiel mit der einzigartigen Kulisse eigene Welten. Der Park mit Direktorenhaus, Alter Meierei, Remise und einer 1834 von der Carlshütte gegossenen Brücke, eine 1890 von dem Holzgroßhändler Thormann errichtete Lagerhalle sowie die etwa 1970 erbauten Gießereihallen mit dem originalen Kupolofen sind historische Elemente.

Eisengießerei, Park und der heutige Gewerbepark gehen auf die 1827 von Marcus Hartwig Holler gegründete Carlshütte zurück – es war das erste Eisenwerk im Königreich Dänemark. Mit der Lage an der Eider profitierte die Fabrik von guten Verkehrsverbindungen. Daran erinnert noch ein alter Kran am Obereiderhafen. Seit 1883 war die Familie Ahlmann zunehmend involviert, beschäftigte 1909 in dem Unternehmen schon etwa 1.100 Mitarbeiter. Die Ahlmann-Firmen stellten vor allem Gussteile sowie Maschinen her, seit 1946 auch Bauelemente aus Beton.

Ort: Vorwerksallee / Hollerstraße / Am Ahlmannkai, 24782 Büdelsdorf

Informationen:

http://www.kunstwerk-carlshuette.de

Kontakt:

Kunstwerk Carlshütte

Vorwerksallee

24782 Büdelsdorf

Tel. 0 43 31 / 3 54–6 95

E- Mail: info@kunstwerk-carlshuette.de

Kurzprofil:

Typ: Industrielle Großanlage mit Fabrikanten-Wohnhaus und Parkanlage

Baujahre: etwa 1890 bis 1985

Stilllegung: 1997 (Gießerei)

Produktion: Eisenguss, Maschinen, Bauelemente aus Beton